Die Theatergruppe im TSV Wietzendorf „Das andere Links“ hat es wieder einmal verstanden, ihr Publikum mitzureißen.
In der Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke begeisterten die Wietzendorfer Laiendarstellenden das nicht nur heimische Publikum. Unter der Regie von Constanze Hartig ging es in sechs in Rekordzeit ausverkauften Aufführungen im Pier One auf dem Südsee Camp munter und kurzweilig zu.
Gerade frisch im Lotto gewonnen und schon wird das Leben auf den Kopf gestellt: Verliebt, verlobt, verheiratet und dann auch noch den Lotto-Jackpot geknackt. Besser kann es für Bea und Felix doch eigentlich nicht laufen. Doch das Glück bringt auch Herausforderungen mit sich: Die liebe Verwandtschaft hat nicht ganz uneigennützige Ideen, wie man das Geld anlegen oder verprassen könnte. Eine dubiose Maklerin versucht ebenfalls, ihren Vorteil aus der Situation zu ziehen. Zum neuen Haus gehört auch skurriles Personal: Ein Hausmeister fürs Grobe und Butler James. Dieser bringt dem jungen Paar auf unnachahmliche Weise bei, wie sich die Reichen und Schönen benehmen. Der Weg zu den oberen Zehntausend ist gepflastert von haarsträubenden Situationen und allerlei Missverständnissen. Am Ende dann bleibt für jeden das, was er verdient.

Die Akteure lebten förmlich ihre Rollen. Sie sorgten mit frischem Humor und Anspielungen auf örtliche Gegebenheiten immer wieder für reichlich Gelächter und ApplausTheatergruppe im TSV Wietzendorf begeistert mit der Komödie „Butler heißen immer James“. So sprang der Funke schnell auf das Publikum über.
Es spielten mit: Bea und Felix (Jannika Penther, Sven Wrogemann), Butler James (Jens Brokmann), Hausmeister Nagel (Jürgen Euhus), Eltern von Felix (Sigrun Klimach, Frank Brokmann), Mutter von Bea (Andrea Lemke), Maklerin (Julia Crispien), Schwester von Felix (Miriam Klimach), Bruder von Bea (Silas Jerke).
Für die gute Beschallung und die Technik auf der stilvoll gestalteten Theaterbühne zeigten sich Volker Krimkowski und Mario Euhus verantwortlich. Geschminkt und frisiert wurden die Schauspielenden wie immer von Jutta Heuer und Jolanda Ingenbleek.
Eckard Klimach
